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Sonntag, 19. Mai 2013
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Nachricht vom 14.06.2012 13:06 Wetterspiegel auf Twitter folgen.

Elektronenwolke trifft Erde am Samstag

Sonneneruption führt zu Polarlichtern

Hamburg - Die Sonnenaktivität hat in den vergangenen Monaten deutlich zugelegt, was auch nicht verwunderlich ist, denn wir nähern uns dem Aktivitätsmaximum das im kommenden Jahr erwartet wird. Unser Tagesgestirn zeigt uns im Zyklus ihrer 27-tägigen Rotation nicht nur immer wieder teils riesige Sonnenflecken, sondern es kommt auch zu gewaltigen Freisetzungen elektromagnetischer Energie als Folge dieser in den aufgewickelten Magnetfeldern aufgestauten Energie.

Polarlicht Aurora Boralis  Schnee
Die Sonnenwinde ionisieren Teilchen in höheren Atmospährenschichten und regen sie zum Leuchten an - Polarlichter entstehen [Bildrechte: www.wetterspiegel.de] 

Starke Sonneneruption am Mittwoch

„Kurzschlüsse“ in komplexen Magnetfeldern im Bereich der Sonnenflecken führen nicht nur zu „Lichtblitzen“ (Flares), sondern auch zur Beschleunigung von gewaltigen Wolken aus heißen, elektrisch geladenen Partikeln der Sonne. So kam es vorgestern zu einer Eruption über dem Sonnenfleck AR1504 und einem gigantischen koronalen Massenauswurf, der Millionen von Tonnen glühender Sonnenmaterie auswarf. Nach Berechnungen des Goddard Space Weather Lab wird diese Wolke gleich 3 Planeten treffen: am heutigen 15.Juni die Venus, unsere Erde am 16. und den Mars am 19 Juni. Starke Polarlichter könnten die Folge sein.

Beobachtungsbedingungen nur in Teilen des Landes gut

Um einen Blick auf die kurz aufflackernden Polarlichter zu erhaschen, dürfen natürlich keine Wolken die Sicht beschränken. Genau das wird zumindest in den nordwestlichen Landesteilen in der Nacht zum Samstag jedoch der Fall sein: Nordwestlich einer Linie Eifel-Rügen ziehen immer wieder teils mit Gewittern durchsetzte Regenfälle durch. Auch nur kurzzeitige Aufklarungen sind hier selten. Besser sieht es im Süden und Osten aus. Hier dürfte das Himmelsspektakel bei klarem Himmel gut zu beobachten sein.

Quelle: Planetarium Hamburg

+++ Dieser Artikel wurde erstellt von Malte Eggers vom Institut für Wetter- und Klimakommunikation. +++

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