Das Satellitenbild zeigt Mexiko und die heftigen Regenfälle. [Bildrechte: weather.com]
Mexico-City/Hamburg - Heftige Regenfälle haben im Süden Mexikos einen verheerenden
Erdrutsch ausgelöst. Ein Sprecher der Behörden vor Ort geht davon aus, dass etwa
100 bis 300 Häuser unter den Erdmassen verschüttet wurden. Vermutlich kamen bis
zu 1000 Menschen ums Leben.
Aufgrund der massiven Niederschläge
der letzten Wochen wurde
der Boden rund um die Ortschaft Santa Maria Tlahuitoltepec großflächig
aufgeweicht. Das Institut für Wetter- und Klimakommunikation erwartet
auch in den kommenden Tagen weitere starke Regenfälle. Somit ist nicht
auszuschließen, dass es noch zu weiteren Erdrutschen kommen kann. Die
Evakuierungs- und Aufräumarbeiten werden dadurch zusätzlich erschwert.
Seit
Wochen kämpft Mexiko mit der folgenschwersten Regensaison in der
Geschichte des Landes. Durch Hurrikan ?Karl? und den tropischen Sturm
?Matthew? kamen bereits rund 50 Menschen ums Leben.
+++ Dieser Artikel wurde erstellt von Sonja Neske vom Institut für Wetter- und Klimakommunikation+++
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