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Mittwoch, 14. November 2018

Nachricht vom 03.12.2013 10:24 Wetterspiegel auf Twitter folgen.

Diese Woche geht mit Sturm, Sturmflut, Schnee und Glätte zu Ende.

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Die für den Donnerstag erwartete Zugbahn des Orkantiefs XAVER ähnelt der Lage der schweren Sturmflut von 1962. XAVER wird demnach mehrere Extremwetterereignisse verursachen: Sturmflut, Schneefall, Glättegefahr, Schneebruch und Schneeverwehungen.

Voraussichtlicher Fahrplan des Orkantiefs:

MITTWOCH

Früh: Das Tief liegt südlich von Grönland. Es hat einen Kerndruck von 1013hPa und maximale Sturmböen von 90km/h.

Abend: Das Tief liegt südwestlich von Island. Es hat dann bereits einen Kerndruck von 998hpa und Orkanböen bis maximal 120km/h.

 DONNERSTAG

Früh: Das Tief liegt im Seegebiet nördlich von Schottland. Es hat einen Kerndruck unter 980hPa und Orkanböen bis 140km/h. Das Sturmfeld befindet sich dann über Schottland und Nordirland.

Mittag: Das Tief liegt an der Südspitze Norwegens mit Kerndruck bei 970hPa und Orkanböen bis 170km/h über der Nordsee. Über den Britischen Inseln fegt der Sturm zur gleichen Zeit mit Orkanböen bis 140km/h hinweg. An der deutschen Nordseeküste erreicht der Wind aus Südwest Sturmstärke. Es folgt hier und über Norddeutschland eine sehr schnelle Windzunahme bis zum Nachmittag.

Nachmittag: Das Tief liegt über Südnorwegen mit Kerndruck bei 965hPa und Orkanböen bis 170km/h. An der deutschen Nordseeküste können Böen bis 160km/h auftreten. Damit werden die in Deutschland gemessenen Windspitzen wahrscheinlich unter denen von Tief „Christian“ liegen. In Niedersachsen, Bremen und Schleswig-Holstein sowie bei unseren dänischen Nachbarn erwarten wir Orkanböen bis 140km/h. In Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen sind Orkanböen bis 120km/h zu erwarten. Sturmböen erwarten wir in Sachsen-Anhalt. Im Mittelgebirgsraum sind in höheren Lagen Orkanböen zu erwarten. Auf dem Brocken sind Böen über 180km/h möglich.

Abend: Das Tief liegt über Oslo mit Kerndruck bei 960hPa und Orkanböen bis 170km/h auf der Nordsee. Fortdauer der Orkangefahr für die o.g. Regionen. Hinzu kommt die Gefahr von Sturmböen und schweren Sturmböen in allen Mittelgebirgslagen mit Gefahr von Orkanböen auf den Gipfeln der Mittelgebirge. Nördlich des Mains muss in allen Regionen mit Sturmböen gerechnet werden. Bis Mitternacht gehen die Niederschläge in meisten Landesteilen in Schnee über. Es ist dann verbreitet in Deutschland mit Schneefall zu rechnen. In Niedersachsen setzen von der Nordsee her kräftige Schneeschauer mit regional begrenzten starken Schneefällen ein. Bis Freitag früh können zwischen Elbe und Weser örtlich 5 bis 15 Zentimeter Neuschnee fallen. Gefahr durch überfrierende Nässe und Schneeglätte sowie starke Sichtbehinderungen durch örtlich starken Schneefall. Gefahr von Schneeverwehungen in den Mittelgebirgslagen. An der deutschen Nordseeküste besteht mit dem Nachthochwasser die Gefahr einer schweren Sturmflut. Für eine genauere Prognose ist es jedoch noch zu früh. Die aktuellen Warnungen finden Sie unter www.sturmflutwarnungen.de

FREITAG

Früh: Das Tief liegt über Südschweden mit Kerndruck bei 960hPa und Orkanböen bis 140km/h auf der Nordsee und dem Brocken sowie Orkanböen bis 120km/h über der Ostsee. In der Nordhälfte Deutschland besteht weiterhin die Gefahr von Orkanböen bis 120km/h. Für Hamburg ist eine Sturmflut mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit zu erwarten. Eine schwere Sturmflut ist wahrscheinlich, eine schwere Sturmflut gut möglich. Der Wetterverlauf ist der Entwicklung der Flut von 1962 sehr ähnlich.?Das IWK rechnet damit, dass die zu erwartende Sturmflut zu den zehn höchsten seit Beginn der Beobachtungen zählen kann. Für eine genauere Prognose ist es jedoch noch zu früh. Die aktuellen Warnungen finden Sie unter www.sturmflutwarnungen.de. Weiterhin ist in Norddeutschland mit teils sehr starken Schneefällen zu rechnen. Verwehungen sind nicht ausgeschlossen. Verbreitet ist in Deutschland mit Schneebruch durch Nassschnee auf den Bäumen zu rechnen.

Mittag bis Abend: Das Tief liegt über der östlichen Ostsee mit Kerndruck bei 960hPa und Orkanböen bis 130km/h auf der Nordsee und Ostsee, in Dänemark und auf dem Brocken. Schwere Sturmböen sind zu erwarten in Berlin, Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Niedersachsen, Hamburg, Bremen, Schleswig-Holstein und Franken. An der See und in bergigen Regionen treten weiterhin Orkanböen auf. Am Alpenrand schneit es länger anhaltend. Zwischen Elbe und Weser sind länger anhaltende starke Schneefälle zu erwarten. Die Hochwasser an der deutschen Nordseeküste werden am Freitag erneut die Höhe einer Sturmflut erreichen können. Auch eine schwere Sturmflut ist möglich, jedoch zum jetzigen Zeitpunkt nicht vorhersagbar.

Nacht zum Samstag: Der Sturm lässt deutlich nach. In Niedersachsen sind weitere kräftige Schneeschauer zu erwarten. In Süddeutschland und im Nordstau der Mittelgebirge fällt zeitweise Schnee.

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