Seen bereits badetauglich?
Wassertemperaturen in Deutschland
Hamburg – Gerade bei der momentan herrschenden schwülheißen Wetterlage bieten die zahlreichen Seen und Flüsse eine willkommene Möglichkeit zur Abkühlung. Wir sagen Ihnen, wo Sie bereits einen Sprung ins kühle Nass wagen können.
Angenehme Wassertemperaturen laden vor allem an den süddeutschen Seen bereits zum Baden ein. Doch muss nachmittags und abends örtlich mit teils kräftigen Schauern und Gewittern gerechnet werden. [Bildrechte: heimatverein-halen.de]
Süddeutsche Seen angenehm temperiert
Aufgrund des recht warmen Wetters der letzten Tage im Süden Deutschlands konnten hier die Wassertemperaturen der meisten Badeseen bereits auf deutlich über 20 Grad steigen. So liegen die Temperaturen des Bodensees sowie des Ammersees momentan bei 22 Grad. Spitzenreiter ist der Chiemsee mit einer oberflächennahen Wassertemperatur von 25 Grad. Am Wochenende setzt sich hier das schwülheiße Wetter mit Temperaturen von teils deutlich über 30 Grad fort, sodass sich ein Besuch der süddeutschen Badeseen durchaus lohnt. Allerdings sollte der Himmel aufmerksam im Auge behalten werden: Vor allem in den Nachmittags- und Abendstunden entwickeln sich örtliche teils kräftige Schauer und Gewitter.
In der Nordhälfte Seentemperaturen zwischen 17 und 20 Grad
Etwas kühler ist das Wasser noch in der Nordhälfte. So liegen die Temperaturen des Berliner Wannsees bei etwa 19 Grad. Das Steinhuder Meer nordwestlich von Hannover sowie der Öjendorfer See in Hamburg bringen es noch auf 18 Grad, die mecklenburgische Müritz auf 17 Grad. Zwar liegen die Temperaturen in der Nordhälfte am Samstag „nur“ zwischen 22 und 27 Grad, doch ist das Wetter hier beständiger. Vor allem nordwestlich einer Linie Lübecker Bucht – Eifel bleiben Schauer und Gewitter die Ausnahme und es ist überwiegend freundlich.
Nord- und Ostsee noch vergleichsweise kühl
So richtig badetauglich sind die Wassertemperaturen an den deutschen Nord- und Ostseestränden dagegen noch nicht. Bei Helgoland werden beispielsweise momentan nur 15 Grad gemessen. Etwas wärmer ist das Wasser in Festlandnähe und oberflächennah, wo es sich örtlich bereits auf 16 bis 18 Grad erwärmen konnte.
+++ Dieser Artikel wurde erstellt von Malte Eggers vom Institut für Wetter- und Klimakommunikation. +++