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Donnerstag, 22. Juni 2017

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Ungewöhnlich warmer Juli in Österreich

Wärmster Juli der Messgeschichte

Temp_Juli_Oesterreich
Temperatur Juli 2015 in Österreich: Abweichung der Temperatur vom Mittel 1981-2010. [Bildrechte: Zentralanstalt fr Meteorologie und Geodynamik (ZAMG)] 

Wien - Zwei markante Hitzewellen, mit Höchstwerten stellenweise bei 38 °C, machten den Juli 2015 zum wärmsten Juli der 248-jährigen Messgeschichte der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG).

Juli drei Grad zu warm

„Der Juli 2015 liegt österreichweit gesehen 3,0 °C über dem vieljährigen Mittel und übertrifft damit den bisherigen Spitzenreiter aus dem Jahr 2006, der 2,7 °C über dem Mittel lag", sagt ZAMG-Klimatologe Robert Klonner, „dahinter folgen der Juli 1983 und der Juli 1994 mit jeweils plus 2,2 °C über dem vieljährigen Mittel."

Stellenweise überhaupt wärmster Monat der Messgeschichte

In einigen Regionen war der Juli 2015 nicht nur der wärmste Juli der Messgeschichte sondern überhaupt der wärmste Monat seit Beginn der Temperaturaufzeichnungen. „Zum Beispiel war in allen Landeshauptstädten in diesem Juli die Monatsmitteltemperatur, die sich aus den Tages- und Nachttemperaturen des gesamten Monats zusammensetzt, extrem hoch", erklärt Klimatologe Klonner, „in Klagenfurt, Innsbruck und Linz war es sogar überhaupt der wärmste Monat der Messgeschichte."

Trockenheit und Unwetter

Die Regenmenge lag im Juli 2015 österreichweit gesehen um 20 Prozent unter dem vieljährigen Mittelwert (1981-2010). Dabei gab es aber markante Nord-Süd-Unterschiede. „Durch die zahlreichen kräftigen Regenschauer und Gewitter gab es im Süden Österreichs um 25 bis 75 Prozent und vereinzelt sogar knapp über 100 Prozent mehr Regen als in einem durchschnittlichen Juli", sagt ZAMG-Klimatologe Klonner, „ganz anders an der Nordseite der Alpen: Hier gab es in vielen Regionen um 50 bis 75 Prozent weniger Regen als im Mittel. Die extreme Trockenheit, wie in Teilen von Niederösterreich, setzt sich damit fort. In Zwettl zum Beispiel gab es seit Jahresbeginn um 39 Prozent weniger Niederschlag als im langjährigen Durchschnitt."

+++ Quelle: Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) +++

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