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Samstag, 16. Dezember 2017

Nachricht vom 30.11.2017 12:18 Wetterspiegel auf Twitter folgen.

Wie nass und trüb waren der November und der gesamte Herbst wirklich?

Trug oder Sein

Zu warm, zu trübe und großteils zu nass – so verlief der November 2017 zumindest im Vergleich mit dem dreißigjährigen Mittel. Ganz egal, ob man die Jahre 1961 bis 1990 oder 1981 bis 2010 gegenüberstellt. Der November war insbesondere in den nördlichen zwei Dritteln des Landes tiefdruckgeprägt. Im Süden konnte sich zwischenzeitlich auch mal hoher Luftdruck durchsetzen, was aber im November typischerweise in zähen Nebellagen resultierte. Kaltlufteinbrüche und milde Phasen hielten sich in etwa die Waage.

Regen_
Zu nass und zu sonnenscheinarm verlief der Herbst in diesem Jahr [Bildrechte: www.youtube.com] 

Winterlich wurde es wiederholt in den Hochlagen, was dort aber durchaus als „Normalkost“ anzusehen ist. Durch viele bewölkte Nächte und damit eher hohen morgendlichen Minima kommt letztendlich ein leichtes Plus bei den Temperaturen heraus. Der November reiht sich hiermit ein in eine ganze Folge von Monaten, die dem Norden Deutschlands unbeständiges, sonnenscheinarmes und niederschlagsreiches Wetter brachten. Der letzte Monat, der deutschlandweit einen eindeutigen Sonnenscheinüberschuss brachte, war der März!

Während der September im ganzen Land leicht zu kühl und wiederum zu trüb ausfiel, setzte der Oktober das Muster des Sommers fort: Im Süden hui, im Norden pfui. 167,4 Litern Regen in Schleswig stehen 36,3 Litern als Monatssumme in Konstanz gegenüber.

In der Gesamtstatistik des Herbstes nivellieren sich die Spitzen freilich statistisch und es kommt ein leicht zu warmer, vor allem im Norden zu nasser und fast überall zu sonnenscheinarmer Herbst heraus.

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