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Mittwoch, 20. September 2017

Nachricht vom 10.09.2017 12:36 Wetterspiegel auf Twitter folgen.

Orkanartige Böen an der Nordsee möglich

Sturmtief am Mittwoch

September bleibt herbstlich – es wird sogar stürmisch

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Ein erster Herbststurm mischt am Mittwoch die Nordsee ordentlich auf. [Bildrechte: www.wetterspiegel.de] 

Nach dem schönen Spätsommer im letzten Jahr zeigt der September sich in diesem Jahr von einer ganz anderen Seite. Wiederholt durchs Land ziehende Tiefausläufer lassen dem Spätsommer kaum Luft zum Atmen. Zur Wochenmitte zieht gar ein erstes kräftiges Sturmtief in die Nordsee und beeinflusst mit seinem Sturmfeld vor allem die Nordhälfte.

Vorgeschmack am Montag

Schon am Montag legt der Südwestwind in weiten Landesteilen zu. Dabei gibt es in Schauernähe starke bis steife Böen, in exponierten Lagen wie auf Bergen oder an der Nordsee sind einzelne Sturmböen um 75 km/h möglich. Am Dienstag nimmt der Wind vorübergehend etwas ab. 

Turbulenter Mittwoch

Am Mittwoch zieht ein Tief von den britischen Inseln in die Nordsee und verstärkt sich dabei zum Sturmtief. An seiner Südseite entsteht durch die großen Luftdruckgegensätze ein Sturmfeld, welches besonders der Nordwesten Deutschlands zu spüren bekommt. In Schauernähe kann es im Binnenland schwere Sturmböen bis zu 90 km/h geben. An der Nordsee sind gar orkanartige Böen über 110 km/h möglich. Da die meisten Bäume derzeit ihre Blätter noch besitzen, bieten sie eine größere Angriffsfläche für den Wind, sodass das Potential für Windbruch höher als in den Wintermonaten ist. An der Nordsee ist zudem eine Sturmflut wahrscheinlich. Inwieweit die Südhälfte Deutschlands von einem zweiten Sturmfeld in der Nacht zum Donnerstag beeinflusst wird, ist aktuell noch nicht sicher. 

Weiterhin sehr windig am Donnerstag

Auch wenn sich der Sturm vom Mittwoch etwas legt, bleibt es am Donnerstag sehr windig. In weiten Landesteilen muss mit einzelnen stürmischen Schauerböen gerechnet werden, in der Nordosthälfte sind auch vereinzelt noch stärkere Böen um 90 km/h möglich. Erst in der Nacht zum Freitag schwächt sich das Windfeld langsam ab und verlagert sich zur Ostsee. 

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