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Samstag, 16. Dezember 2017

Nachricht vom 16.11.2017 09:03 Wetterspiegel auf Twitter folgen.

Was gibt es für unterschiedliche Glättearten?

Rutschpartie

Jetzt beginnt wieder die Zeit der glatten Straßen und die erste Glätte ist für viele Autofahrer oft besonders gefährlich. Meist wird man davon überrascht und im schlimmsten Falle fährt man noch mit Sommerreifen. Doch welche Arten von Glätte gibt es und wie entstehen sie? Meteorologen unterscheiden generell zwischen vier Arten: gefrierende Nässe, Reifglätte, gefrierender Regen (Glatteis) und Schneeglätte.

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Frost hat auch seine schönen Seiten, wie hier als Eisblumen [Bildrechte: www.wetterspiegel.de] 

Die Glätteart, welche bevorzugt jetzt im Spätherbst und Frühwinter auftritt, ist gefrierende Nässe. Sinken die Belagstemperaturen der noch nassen Straßen in der Nacht unter 0 Grad, gefriert die Nässe zu Eis. Das ist manchmal besonders tückisch, da das Autothermometer zum einen noch Plusgrade anzeigen kann und zum anderen die Glätte schlecht sichtbar ist. Reifglätte dagegen entsteht, wenn sich eine ausreichend feuchte Luftmasse unter 0 Grad abkühlt und sich die Feuchtigkeit in Form von Tau auf Oberflächen absetzt und zu Eiskristallen gefriert. Diese Form der Glätte tritt ebenfalls meist im Spätherbst und Frühwinter in Kombination mit Nebel auf. Bei diesen ersten beiden Glättearten sind Brücken und Überführungen besonders gefährdet: Diese geben ihre gespeichterte Wärme noch schneller an die Umgebung ab und die Temperatur sinkt hier am ehesten unter 0 Grad.

Zu den wohl gefährlichsten Glättearten zählt das Glatteis, in den Medien häufig auch „Blitzeis“ genannt. Es entsteht meist im Winter, wenn sich über eine Kaltluftschicht in Bodennähe eine mildere Luftmasse in der Höhe schiebt. Fällt nun Regen durch die kalte Luftschicht, trifft dieser als unterkühltes Wasser auf die Straße und gefriert sofort. Gefrierender Regen führt häufig zu chaotischen Straßenverhältnissen.

Zu guter Letzt wäre da noch die Schneeglätte. Diese ist, sofern die Schneedecke nicht zu dick wird, auf den Straßen meist weniger problematisch als das zuvor angeführte Glatteis. Die Autofahrer drosseln ihr Tempo meist von vornherein schon etwas und bei angemessener Winterbereifung bietet frisch gefallener Schnee sogar etwas Grip. Diese Glätteart tritt typischerweise im Winter auf, in höheren Lagen natürlich auch im Spätherbst oder Frühjahr.

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