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Welche Auswirkungen hat das auf unser Klima?

Ozonloch so groß wie nie

Das Ozonloch über der Antarktis wies in diesem Jahr am 2. Oktober mit rund 27 Mio. km² die zweitgrößte Fläche nach 2006 mit 28 Mio. km² auf.

Ozonloch_Eumetsat_DLR_2014
Noch nie war das Ozonloch seit Beobachtung so lange so groß. [Bildrechte: Archivbild DLR, Eumetsat] 

Noch bemerkenswerter ist jedoch, dass nach dem späten Maximum im Oktober (ein so spätes Maximum gab es zuletzt 1991) im Vergleich zu den Vorjahren Ende November noch nie ein so großes Ozonloch beobachtet wurde. Diese Entwicklung ist unter anderem auf die geänderte Zirkulation im Pazifik durch den rekordstarken El Niño zurückzuführen. Dieses Phänomen wiederum sorgt für einen besonders stabilen Polarwirbel rund um den Südpol, welcher ein rascheres Erholen der Ozonschicht verhindert. Da sich das Ozonloch jedoch in der Regel in den Sommermonaten auf der Südhalbkugel wieder schließt, sind die Auswirkungen des rekordgroßen Ozonlochs auf das globale Klima zunächst gering.

Mit steigendem Sonnenstand gibt es jedoch besonders für Neuseeland und Australien unmittelbare Gefahren: Durch die niedrige Ozonkonzentration in der Atmosphäre fehlt der natürliche Schutz vor UV-Strahlung und das Sonnenbrandrisiko ist dort in den nächsten Monaten besonders groß.

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