Was tun gegen Stechmücken?
Nach dem Regen kommt das Summen
Hamburg – Das feuchtwarme Wetter in diesen Tagen lässt wieder unangenehme Plagegeister wie zum Beispiel Mücken hervorkommen. Wo treten sie am häufigsten auf und wie kann man sich am effektivsten gegen die Blutsauger schützen?
Warm und feucht - ideales Stechmückenwetter herrscht in diesen Tagen. [Bildrechte: dapd]
Ideales Mückenwetter
Nach dem nassen Juni und dem teils gewittrigen Juliauftakt finden die Plagegeister vor allem an Seen und Tümpeln ideale Brutbedingungen. Selbst die heimische Regentonne oder Gießkanne dienen zur Eiablage. Auf Nahrungssuche gehen die alten und jungen Mücken besonders gern an schwül-warmen Gewittertagen. Stechmücken kommen fast überall auf der Welt vor. Mückenfrei sind lediglich die Eisflächen der Polargebiete sowie die Wüsten. Besonders große Schwärme treten vor allem in Sumpfgebieten, wie zum Beispiel im Sommer in der Tundra auf.
Mücken „fliegen“ nicht auf jeden
Wie attraktiv wir für Mücken sind, ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Entscheidend ist dabei die Mischung aus anlockenden und abstoßenden Stoffen, die wir ausschwitzen. Laborexperimente zeigten, dass Stechmücken durch die Abstrahlung von Körperwärme, ausgeatmetes Kohlendioxid sowie einiger Substanzen, die im Schweiß enthalten sind, ihre Nahrungsopfer finden. Sie folgen dabei immer der Richtung, in der der Geruch am stärksten ist. Nur im direkten Nahbereich benutzen sie ihre Facettenaugen für Zielanflug und Gefahrenerkennung.
Wie schützt man sich am besten?
Die bekannten im Handel erhältlichen Mückenabwehrmittel, die so genannten Repellents, sind zwar für kurze Zeit effektiv, lassen in der Wirkung jedoch relativ schnell nach und sind zumeist auch nicht besonders verträglich für die Haut. Laut einiger Experten soll zudem auch lange, helle Kleidung Abhilfe schaffen, da Mücken sich vorwiegend an schattigen Stellen aufhalten und starke Helligkeit meiden.
+++ Dieser Artikel wurde erstellt von Malte Eggers vom Institut für Wetter- und Klimakommunikation. +++