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Freitag, 14. Dezember 2018

Nachricht vom 03.12.2018 19:40 Wetterspiegel auf Twitter folgen.

Zum 2. Advent mögliches Winter-Comeback

Klatschnasse und viel zu milde Woche

Nach sehr langer Zeit hat es endlich mal wieder kräftig geregnet. Am Sonntag kamen gebietsweise 10 bis 40 Liter Regen pro Quadratmeter vom Himmel. Dabei wurde mancherorts, wie zum Beispiel in Frankfurt, sogar schon jetzt mehr als die Hälfte des üblichen Dezemberregens erreicht! Auch im weiteren Verlauf der Woche erwarten uns immer wieder nasse Tage. Am meisten Regen bekommt der Süden ab. Bis zum Wochenende fallen hier 70 bis 100 Liter pro Quadratmeter.

Spruehregen 1
Meist grau und regnerisch, nur am Dienstag zeigt sich öfter die Sonne [Bildrechte: Daniel C. Bowman] 

Der trockenste Tag der Woche ist der Dienstag. Ein Hoch braut sich von Südwesteuropa bis nach Großbritannien und zur Nordsee auf. Dabei gelangen auch wir in Zwischenhocheinfluss, wodurch sich die Regenfälle im Tagesverlauf nach Süden hin zurückziehen. Dahinter bleibt es dann meist trocken und gebietsweise ergeben sich größere Auflockerungen mit Sonnenschein. Zudem flaut der Wind ab, nur im Nordosten bleibt er noch stark böig. 

Mit dem steigenden Luftdruck über Westeuropa dreht die Strömung über uns von West auf Nordwest. Damit strömt subpolare Meeresluft heran, in der sich die Temperaturen im Vergleich zum Montag etwas zurückhaltender geben. Meist werden Höchstwerte zwischen 7 und 10 Grad gemessen. Am Oberrhein ist es mit Temperaturen bis 13 Grad am wärmsten.

In der Nacht zum Mittwoch wandert das Hoch dann ostwärts über uns hinweg. Dabei zeigt sich der Himmel vor allem in der Osthälfte oft nur gering bewölkt, wodurch sich die Luft gebietsweise bis in den Frostbereich abkühlen kann. Teils ist dann auch Glättegefahr durch gefrierende Nässe möglich! Im Westen kommt derweil wieder stärkere Bewölkung an. Diese gehört zur Warmfront eines atlantischen Tiefs, das sich im Laufe des Mittwochs über die Britischen Inseln zur Nordsee verlagert. 

So machen sich zur Wochenmitte wieder dichte Wolkenfelder über uns breit. Dabei fällt im Westen gebietsweise Regen oder Nieselregen, während es im Osten überwiegend trocken bleibt. Die Temperaturspanne reicht von 4 Grad in Mecklenburg bis 12 Grad im Breisgau. 

Der Donnerstag präsentiert sich meist grau in grau. Verbreitet fällt Regen, der im Tagesverlauf aber an Intensität verliert. Erneut strömen mit einem stark böigen Westwind sehr milde Luftmassen zu uns. Die Temperaturen steigen auf 9 bis 14 Grad. 

Auch am Freitag werden oftmals zweistellige Höchstwerte erreicht. Das ungemütliche Wetter setzt sich dabei fort. Der Wind weht mit starken bis stürmischen Böen und aus einer geschlossenen Wolkendecke regnet es teils kräftig und anhaltend. 

Nass und mild geht es auch am Samstag weiter.

Zum zweiten Advent wird es jedoch spannend. Möglicherweise gelangen wir dann in eine steile Nordwestströmung, mit der wieder deutlich kältere Luft zu uns gelangen könnte. In den Mittelgebirgen kann der Regen dann wieder in Schnee übergehen. 

In der neuen Woche ist aus heutiger Sicht sogar wieder Dauerfrost und auch in den tieferen Lagen eine weiße Überraschung nicht auszuschließen.

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