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Freitag, 14. Dezember 2018

Nachricht vom 10.10.2018 15:09 Wetterspiegel auf Twitter folgen.

Michael erreicht Florida

Kategorie4-Hurrikan

10 bis 12 Meter hohe Wellen türmt Hurrikan Michael im Golf von Mexiko auf und erreicht in diesen Stunden den Nordwesten und Westen Floridas. Windgeschwindigkeiten bis 200 km/h, in Böen bis 250 km/h sollen Mittwochmittag MESZ auftreten.

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Das Auge, also das Sturmzentrum, geht Mittwoch Abend mitteleuropäische Zeit an Land. [Bildrechte: iwk / pixabay] 

Florida ist im Ausnahmezustand, die Küstenregion evakuiert, denn mehr als 10 Meter hohe Wellen drohen an der Küste aufzuschlagen. Dazu gibt es Orkanwinde von anfangs bis zu 170 km/h, in Böen auch darüber. Sintflutartiger Regen kommt hinzu.

Berechnungen amerikanischer Dienste zufolge kann der Hurrikan am Donnerstagmittag zu einem Tropensturm heruntergestuft werden, da die Windgeschwindigkeiten über Land rasch abnehmen. Bis dahin drohen dem Nordwesten Floridas sowie dem Südosten Alabamas und weiten Teilen Georgias jedoch verheerende Schäden nicht zuletzt auch durch den Orkan.

Bis Freitag rücken dann aber immer mehr die enormen Regenmengen in den Vordergrund, die dann auch die schon von Hurrikan Florence vor 14 Tagen betroffenen Bundesstaaten South Carolina und North Carolina erheblich in Mitleidenschaft ziehen werden. Regenmengen bis 250 Liter pro Quadratmeter sind dabei entlang der Zugbahn von Michael stellenweise zu befürchten, örtlich auch mehr.

Immerhin nimmt Michael ordentlich Tempo auf, ist derzeit mit einer Zuggeschwindigkeit von 19 km/h unterwegs, die sich aber über Land deutlich erhöhen sollen. Zudem biegt Michael immer weiter in Richtung Nordosten bis Osten ab, so dass er am Samstag wieder auf das offene Meer des Atlantiks ziehen dürfte.

Damit sollte der Zeitrahmen der unvorstellbaren Regenmengen im Gegensatz zu Vorgänger Florence begrenzt sein, was die Gesamtmengen an Regen nicht noch mehr ausufern lässt, so wetter.net. Immerhin hatte es bei Florence die doppelten bis vierfachen Regenmengen gegeben, weil sich das Ungetüm wesentlich langsamer fortbewegt hatte. Bleibt zu hoffen, dass die Menschen gut informiert wurden, vorbereitet sind, Michael schnell schwächer wird und die hohen Regenmengen nicht noch zu Dammbrüchen führen.

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