Warum das Wetter momentan so schwer vorherzusagen ist
Gewitter oder doch sonnig und trocken?
Hamburg - Jedes Jahr im Frühjahr und Sommer häufen sich Eindrücke scheinbar „falscher“ Wettervorhersagen. Meistens genau dann, wenn wir es, so wie in diesen Tagen, mit vielen Schauern und Gewittern zu tun haben.
Die Gewitterprognose - ein schwieriges Unterfangen. [Bildrechte: http://www.physicalgeography.net]
Kleinräumigkeit der Ereignisse
Das Problem, das die Wettermodelle bei der Simulation von Schauern und Gewittern haben, ist deren Kleinräumigkeit. Eine punktgenaue Vorhersage ist nahezu unmöglich, da einzelne Gewitterzellen schlicht durch das Raster eines solchen Modells fallen. Das Potenzial bzw. die Wahrscheinlichkeit, dass sich in einer bestimmten Region Schauer und Gewitter bilden, lässt sich dafür umso besser vorhersagen. Wenn im Wetterbericht für Ihre Region von „verbreiteten Schauern und Gewittern“ die Rede ist, dann können Sie davon ausgehen, dass diese irgendwo in Ihrem näheren Umfeld auch auftreten. Ob Ihr Wohnort aber direkt von einem starken Unwetter getroffen wird, lässt sich manchmal erst wenige Minuten vor dem tatsächlichen Eintreffen des Ereignisses sagen.
Unwetterwarnungen im Auge behalten
Bei brisanten Wetterlagen ist es empfehlenswert zusätzlich zu den Wetterberichten die stets aktuellen Unwetterwarnungen der Wetterdienste im Auge zu behalten. Die aktuellen Warnungen des Deutschen Wetterdienstes auf Landkreisebene finden Sie hier.
+++ Dieser Artikel wurde erstellt von Malte Eggers vom Institut für Wetter- und Klimakommunikation. +++