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Sonntag, 26. Mai 2013
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Nachricht vom 04.08.2012 14:26 Wetterspiegel auf Twitter folgen.

Nach kühl kommt warm

Der Sommer macht eine kurze Pause

Hamburg - Nach dem wechselhaften Wochenende, aber mit dennoch sommerlichen Temperaturen, wird es zu Beginn der kommenden Woche wieder deutlich kühler.

Sonnenuntergang
Nach Tief URSULA kommt mit HOCH ZACHARIAS der Sommer und die Sonne nach einer kurzen Pause zurück. [Bildrechte: wsp] 

Tiefdruckeinfluss bleibt bestehen

Tief URSULA über den Britischen Inseln macht sich zu Beginn der Woche auf den Weg Richtung Osten und wird sich aller Voraussicht nach über Skandinavien einnisten. Dabei gelangt Deutschland auf deren Rückseite in eine westliche Höhenströmung. Somit kann sich erneut kühlere Luft von den Küsten bis zum Alpenraum durchsetzen. Dazu wird es weiter sehr wechselhaft bleiben.

Deutschland zwischen den Stühlen

Am Dienstag liegt Deutschland zwischen Tief URSULA über Südskandinavien und einem sich aufbauenden Hoch über Frankreich. Dabei stellt sich eine Westwindwetterlage ein, die durch ein wechselhaftes Wetter sowie kühle Atlantikluft geprägt ist. Im Süden Deutschlands bleibt es dabei meist trocken, doch im Nordwesten können sich erneut wiederholte Schauer im Tagesverlauf bilden. Die Luft ist am Dienstag nun einheitlich kühler. So werden Höchstwerte zwischen 19 Grad im Nordwesten und maximal 27 Grad in der Niederlausitz erreicht. Meist bewegen sich die Werte jedoch um die 20-Grad-Marke.

Wenig Änderung am Mittwoch

Auch am Mittwoch bleibt uns im wesentlichen die Westwindwetterlage erhalten. Zwar kann sich im Süden Deutschlands das Zwischenhoch weiter durchsetzen, doch nördlich des Mains muss weiter mit Schauern gerechnet werden. Die Temperaturen liegen dabei zwischen 18 Grad auf den Nordseeinseln und maximal 24 Grad in der Lausitz sowie am Oberrhein.

Hoffnung zum Donnerstag

Zum Donnerstag kann sich vom Atlantik ein Ableger des Azorenhochs aller Voraussicht nach wieder bei uns durchsetzen und den anhaltenden Tiefdruckeinfluss ausmerzen. Zwar liegen wir dann immer noch auf der Vorderseite des Hochs, also weiterhin nordwestlich geprägt, doch die Schauer- und Gewittertätigkeit geht deutlich zurück. Die Temperaturen können bei dieser Luftmasse jedoch nicht hochsommerlich jauchzen. In der gesamten Nordhälfte sind dann Tageshöchstwerte um 20 Grad möglich, an den Küsten bei auflandigem Wind sogar weit darunter mit maximal 17 Grad. Im Süden, wo der Nordwestwind kaum noch Einfluss hat gehen die Werte schon etwas höher auf maximal 26 Grad direkt am Alpenrand.

Pünktlich zum Wochenende wird wieder sommerlicher

Das Hoch mit dem Namen ZACHARIAS kann sich über das Wochenende halten und wandert allmählich weiter Richtung Osten. Somit gelangen wir in den trockenen Bereich des Hochs. Mit östlichen Winden kann so die Atmosphäre abtrocknen und die Sonne setzt sich durch. Dabei gehen die Temperaturen spührbar nach oben. Wenn die Werte am Freitag auf 19 bis 25 Grad ansteigen, erwarten wir für das Wochenende Werte zwischen 22 und 27 Grad. Dabei fühlt sich die Luft bei längerem Sonnenschein noch etwas wärmer an.

+++Dieser Artikel wurde erstellt von Kent Heinemann vom Institut für Wetter- und Klimakommunikation. +++

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