Denver – Im US-Bundesstaat Colorado sind durch Waldbrände mehr als 16.000 Hektar Land vernichtet worden. Hunderte Menschen mussten in Sicherheit gebracht werden. Für eine 62-jährige Frau kam jede Hilfe zu spät: Sie verbrannte in ihrem Haus.
Bei Buschfeuern in den USA ist eine Frau ums Leben gekommen (Bild: Archivbild) [Bildrechte: www.youtube.de]
Ausbruch bei Fort Collins
Nach Polizeiangaben sind die Buschfeuer in Clorado am Wochenende nahe Fort Collins etwa 100 Kilometer nordwestlich von Denver ausgebrochen. Nach Aussagen des Sheriffs von Larimer im Norden Colorados könnte dabei ein Blitz das Feuer ausgelöst haben. Tatsächlich befanden sich Teile Colorados am Wochenende unter einer Luftmassengrenze, die relativ kühle und trockene Luft aus Norden von heißer und feuchter Luft aus dem Süden trennte. Im Übergangsbereich hatten sich dabei teils kräftige Schauer und Gewitter gebildet.
Feuer auch in New Mexico
Auch in Colorados' südlichem Nachbarstaat New Mexico gab es schwere Waldbrände. Dabei brannten 35 Gebäude nieder. Hier war die Ursache wohl ebenfalls ein Blitzeinschlag.
Hohe Waldbrandgefahr
Im Südwesten der USA herrscht schon seit längerer Zeit auf Grund geringer Niederschläge und sehr warmem Wetter eine große Waldbrandgefahr. Auch in dieser Woche erwartet das Institut für Wetter- und Klimakommunikation keine durchgreifende Wetterbesserung, da die aus der mexikanischen Wüste stammende Luft mit bis zu 40 Grad heiß und sehr trocken ist.
+++ Dieser Artikel wurde erstellt von Daniel Wünsch vom Institut für Wetter- und Klimakommunikation. +++
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