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Mittwoch, 20. September 2017

Nachricht vom 08.06.2011 15:57 Wetterspiegel auf Twitter folgen.

Bis zu 40 Liter pro Quadratmeter

Update: Starkregen im Norden Deutschlands

Update 09.06.10:30 Uhr – Mit der kalten Luft, die am Mittwoch über Deutschland hereingesickert ist, kam es zu weiteren kräftigen Niederschlägen. So stark wie am Montag ist der Regen zwar nicht ausgefallen, dennoch gab es mehrere Überschwemmungen. Auf der A19 Richtung Rostock war teilweise die Autobahnböschung unterspült, Erdmassen rutschten auf die Fahrbahn. Die Autobahn musste für mehrere Stunden gesperrt werden. Den meisten Niederschlag gab es in Schleswig mit fast 40 Litern pro Quadratmeter. Somit ist die Unwetterwarnung für Starkregen mit über 20 Litern pro Quadratmeter  eingetroffen. Nachfolgend eine Auflistung mit den höchsten Niederschlagsmengen des 8. Juni:

Niederschlagsmengen 080611
Amerikanischen Wettermodell: Gesamtniederschlag in den nächsten 18 Stunden zeigen weitere Regenmengen besonders in Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern. [Bildrechte: www.wetterzentrale.de] 

 Ort Niederschlagsmenge(L/qm)in 24 Stunden
 Hohn 39
 Jagel 33
 Trollenhagen 32
 Boizenburg 31
 Lübeck 28
 Heide 27
 Dörnick 26
 Schleswig 29
 Leck 40

Hamburg – Nach dem starken Wetterereignis in Norddeutschland am Montagabend bekommt der Norden Deutschlands am Mittwoch erneut eine Unwetterlage. Dabei kann es besonders in Teilen Schleswig-Holsteins und Mecklenburg-Vorpommerns zu kräftigen Niederschlägen kommen. „Teilweise können mehr als 20 Liter pro Quadratmeter in wenigen Stunden herunter kommen. Das ist zwar nicht zu vergleichen mit den Regenmengen, die Hamburg am Montag bekommen hat, doch auch diese Menge kann zu Überschwemmungen führen“, so Kent Heinemann, Meteorologe beim Institut für Wetter- und Klimakommunikation. In Heide sind in den letzten Stunden bereits 26 Liter pro Quadratmeter gefallen.

Besonders in Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein kräftiger Regen

Die Meteorologen des Instituts für Wetter- und Klimakommunikation sehen den Schwerpunkt der Niederschläge am Abend. Besonders in Mecklenburg kann es zu kräftigen Schauern und Gewittern kommen. 

Kühle Meeresluft vom Atlantik bringen die Wolken zum Brodeln

Grund für die erneuten Unwetter ist eine Luftmassengrenze, die sich im Tagesverlauf von West nach Ost zieht und Temperaturen von bis zu 28 Grad in der Lausitz von Werten um 13 Grad an der Ems trennt. Im Übergang kommt es zu starken Hebungsprozessen und es entstehen kräftige Schauer und Gewitter.

In den nächsten Tagen wird sich die Wetterlage allmählich wieder beruhigen. Hin und wieder wird es zu vereinzelten Regenschauern kommen, doch mit Hochdruckeinfluss nehmen die Sonnenanteile mehr und mehr zu und es wird zunehmend freundlicher.  

+++Dieser Artikel wurde erstellt von Janina Fein vom Institut für Wetter- und Klimakommunikation. +++

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