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Donnerstag, 23. November 2017

Nachricht vom 08.06.2011 12:43 Wetterspiegel auf Twitter folgen.

Riesige Partikelmengen ins All geschleudert

Spektakulärer Sonnensturm

Washington – Auf der Sonne tobt derzeit ein heftiger Sturm. Nach Informationen der NASA können am Mittwoch und Donnerstag  möglicherweise der GPS-Empfang gestört werden. Im besten Fall gibt es in hohen nördlichen und südlichen Breiten beeindruckende Polarlichter zu beobachten.

Spektakuläre Eruption in 150 Millionen Kilometern Entfernung

Die spektakuläre Eruption in 150 Millionen Kilometern Entfernung gab es bereits am Dienstagmorgen – es war zu einem Ausbruch auf der Sonne gekommen, bei dem riesige Partikelmengen ins All geschleudert worden sind.  Den Ausbruch hatten Messgeräte des Solar Dynamics Observatory  (SDO) der NASA beobachtet und aufgezeichnet.

Nach Angaben der NASA soll der jetzige Sturm der heftigste sein seit 2006. Die Partikelwolke, die freigesetzt worden ist, sei riesig gewesen und erstrecke sich momentan über ein Gebiet von nahezu der halben Größe der Sonnenoberfläche.

Sonnenstürme können Auswirkungen auf die Erde haben

Trotz der Heftigkeit des Sturms stufte die NASA ihn nur in die mittelschwere Kategorie M-2 („medium-sized“) ein. Große Sonneneruptionen und die dadurch entstehenden Stürme können durchaus Auswirkungen auf die Erde haben – zum Beispiel auf elektronische Geräte. So hatte bereits ein kleinerer Sonnensturm am Sonntag eine europäische Forschungssonde durcheinandergebracht. Auch Telekommunikationssatelliten, die  in zehntausenden Kilometern Entfernung zur Erde stationiert sind, können von Störungen betroffen sein – dazu zählt vor allem die im All kreisenden Satelliten des Navigationssystems GPS, von dem die moderne Luft- und Schifffahrt weitgehend abhängig ist.

Sonnensturm rast mit 1.400 km/s durchs All – keine negativen Auswirkungen befürchtet

Der jetzige Sturm rast nach Angaben der NASA momentan von der Sonne aus mit 1.400 Kilometern pro Sekunde durchs All, negative Auswirkungen für die Erde befürchtet die US-amerikanische Raumfahrtbehörde jedoch nicht. Die Wirkung auf unseren Planeten werde relativ gering ausfallen, so ein Sprecher der NASA – im besten Fall können in hohen nördlichen und südlichen Breiten spektakuläre Polarlichter beobachtet werden.

+++ Dieser Artikel wurde erstellt von Janina Fein vom Institut für Wetter- und Klimakommunikation. +++

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