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Freitag, 24. November 2017

Nachricht vom 20.05.2011 10:59 Wetterspiegel auf Twitter folgen.

Gewitter, schwülwarme Luft und bis zu 31 Grad

Fünf Fragen zum Wochenendwetter

Sommer
An einigen Badeseen können eiserne Badegäste bereits ihren Spaß haben: Der Chiemsee hat schon 19 Grad. [Bildrechte: Peter Maseja] 

Hamburg - Die fünf wichtigsten Fragen zum Wochenendwetter - beantwortet von der Wetterredaktion des Instituts für Wetter- und Klimakommunikation: Frank Böttcher und Alexander Hübener, Dipl.-Met. Clemens Grohs und Kent Heinemann.

1. Gibt es Gewitterluft am Wochenende?
Für Sonntag erwarten wir den Durchzug einer stark ausgeprägten Kaltfront, die von West nach Ost fortschreitend in weiten Teilen Deutschland schwere Gewitter auslösen kann. Damit wird die schwülwarme und gewittrige Lage der kommenden Tage beendet.

2. Wird die 30-Grad-Marke am Wochenende geknackt?
Absoluter Spitzenreiter der Temperaturen könnte die Lausitz sein. Unserer Einschätzung nach ist in dieser Region am Sonntag mit Werten bis 31 Grad zu rechnen ? bei Werten über 30 Grad sprechen Meteorologen von einem Tropentag. Aber auch in anderen Regionen Deutschlands steigen die Temperaturen auf sommerliche Werte. Für Samstag erwarten wir zwischen dem Oderbruch und dem Saarland verbreitet Tageswerte bis 28 Grad. Auch am Oberrhein kann es am Samstag bis zu 28 Grad warm werden.

3. Wie warm sind die großen Badeseen?
Mutige vor. Einige der großen Badeseen mit Wassertemperaturen von 12 bis 13 Grad sind momentan nur etwas für kältefeste Badegäste. Einige Seen haben allerdings auch schon frühsommerliche Werte. Angeführt wird die Liste vom Chiemsee mit 19 und dem Bodensee mit 18 Grad. Doch zu tief sollte man nicht tauchen: Schon einen Meter unter der Wasseroberfläche sind die Temperaturen meist um drei bis vier Grad niedriger.

4. In den letzten Tagen hat es in einigen Regionen Deutschlands Niederschläge gegeben. Reicht das aus, um die Waldbrandgefahr zu bannen?
Mit den Niederschlägen der letzten Tage und denen, die in den kommenden Tagen erwartet werden, kann nun von einer deutlich entspannteren Lage gesprochen werden. Für das Wochenende erwarten wir nur in Sachsen-Anhalt und im westlichen Brandenburg die höchste Gefahrenstufe 5.

5. Wie verändert sich die Pollenbelastung am Wochenende?
Durch die Niederschläge der letzten Tage ist die Pollenbelastung insbesondere in Norddeutschland zurückgegangen. Vor allem Birke, Weide, Pappel und Gräser haben sich in ihrer Belastung stark reduziert. Auch in Süddeutschland nahm die Pollenbelastung für Birke, Weide und Pappel ab. Hier sind diese Bäume zum großen Teil bereits ausgeblüht - denn zwischen Nord- und Süddeutschland gibt es ein Vegetationsgefälle, das zu gleicher Zeit für unterschiedliche Blütezeiten sorgt. Wir gehen davon aus, dass durch die ansteigenden Temperaturen zum Wochenende auch die Pollenbelastung wieder steigen wird. Zudem beginnen im Süden Niedersachsens die Gräser zu blühen; eine deutliche Zunahme von Gräserpollen erwarten wir auch in Süddeutschland. Durch die aufkommenden Windböen werden die Pollen zudem weiter getragen als an windschwachen Tagen.


+++ Dieser Artikel wurde erstellt von Janina Fein vom Institut für Wetter- und Klimakommunikation. +++

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