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Montag, 22. Januar 2018

Nachricht vom 20.12.2010 08:47 Wetterspiegel auf Twitter folgen.

Heftige Schneefälle und gefrierender Regen in Sicht

Winterwetter sorgt weiterhin für Chaos

Niederschlag Gfs
Modell des amerikanischen Wetterdienst: Niederschlagsmengen bis Mittwoch in der Früh in Litern/Quadratmetern. Schwerpunkt liegt im Südwesten Deutschlands. [Bildrechte: www.wetterzentrale.de] 

Hamburg ? Deutschland und weite Teile Mitteleuropas liegen unter einer dicken Schneedecke. Heftige Schneefälle haben zu einem neuerlichen Neuschneezuwachs und damit verbundenem Verkehrschaos geführt. Vor allem der Westen und die Mitte wurden von dem Schneetief ,,Petra?? erwischt. In Büchel (478m) wurden am Montag in der Früh 33cm Schnee, in Köln(100m) 24cm Schnee, in Lüdenscheid (392m) 38cm, in Hof(568m) 57cm, in Neuhaus (851m) 105cm und auf dem Brocken (1142m) liegen bereits 155cm Schnee. Die weiße Pracht hat aber auch ihre negativen Seiten. Seit Tagen kommt es im Verkehr zu massiven Problemen. In Nordrhein-Westfalen durften Lastwagen nicht mehr auf die Autobahnen. Aber auch die Deutsche Bahn hatte enorme Verzögerungen im Nah- und Fernverkehr. Des Weiteren sitzen etliche Passagiere auf den wichtigsten Flughäfen fest. Auf Deutschlands Luftdrehkreutz Frankfurt/Main wurde bereits für Montag jeder fünfte Flug gestrichen. Besonders heftig erwischt hat es wieder einmal Paris. Schnee und Eis führten dazu, dass tausende Menschen von Sonntag auf Montag auf dem Flughafen Charles de Gaulle sowie auf dem Bahnhof Saint-Lazare übernachten mussten. Das Institut für Wetter- und Klimakommunikation rechnet damit, dass von Dienstag an neuerliche kräftige Schneefälle auf Deutschland übergreifen. Durch die vorübergehende Milderung kann es regional zu gefrierendem Regen kommen. Grund für diese Wetterlage ist eine Luftmassengrenze, die vermehrt Warmluft aus dem Mittelmeerraum in Richtung Deutschland transportiert. Im Mischungsbereich mit der polaren Kaltluft kommt es immer wieder zu teils intensiven Niederschlägen. Somit wird es auch in den kommenden Tagen zu gröberen Verzögerungen im Flug- und Bahnverkehr kommen.

+++ Dieser Artikel wurde erstellt von Clemens Grohs vom Institut für Wetter- und Klimakommunikation+++.

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