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Montag, 22. Januar 2018

Nachricht vom 17.12.2010 08:43 Wetterspiegel auf Twitter folgen.

145 cm Schnee auf dem Brocken (1142m)

Schneetief ,,Petra‘‘ sorgte für Chaos

Hamburg ? Viel Schnee liegt in Deutschland. In einigen Gegenden fiel die Schule aus. Massive Verkehrsbehinderungen auf sämtlichen Autobahnen und Landstraßen. Vor allem auf diversen Hauptverkehrsrouten ging gar nichts mehr. In Nordrhein- Westfalen gab es eine Gesamtstaulange von bis zu 300km. Gestrichene Flüge auf den wichtigsten Flughäfen, wie Berlin, München und Frankfurt am Main. Im Bahnverkehr kam es zu massiven Verspätungen und einzelnen Zugsausfällen. Des Weiteren waren durch die kräftigen Schneefälle, in Hamburg, Schleswig-Holstein und Teilen Niedersachsen die Schulen geschlossen. In einigen Regionen wie etwa in Lüneburg und Oldenburg, lag der Schnee so hoch, dass die Schulbusse nicht mehr fahren konnten. All das verursachte Schneetief ,,Petra??, welches am Donnerstag zu intensiven Dauerschneefällen führte. Von Schleswig bis nach Garmisch und von Nörvenich bis nach Görlitz konnte sich eine geschlossene Schneedecke bilden. In Hamburg /Fuhlsbüttel (10m) wurden am Freitag 12cm Schnee gemessen, in Berlin (50m) 22cm, in  Hof (568m) 51cm, in Gera /Leumnitz (311m) 55cm, in Schmücke (948m) 77cm, in Neuhaus (851m) 93cm und auf dem Brocken (1142m) liegen bereits 145cm Schnee. Nun beruhigt sich die Lage und in den kommenden zwei Tagen bleibt es bitterkalt. Nachts kann es bei längerem Aufklaren auf bis zu -20 Grad abkühlen. Das Institut für Wetter- und Klimakommunikation rechnet damit, dass die winterliche Wetterlage bis mindest bis zum 22.12 2010 erhalten bleibt. Aus heutiger Sicht könnte sich knapp vor Weihnachten die Wetterlage massiv umstellen. Eine kräftige Südwestströmung würde die Kaltluft aus Mitteleuropa vertreiben. Weihnachtstauwetter wäre dann sehr wahrscheinlich. Noch gibt es aber Hoffnungen, dass bodennahe Kaltluftschichten erhalten bleiben und in weiten Teilen Deutschlands für eine ,,Weiße Weihnacht?? sorgen. In den kommenden zwei Tagen werden wir wissen ob es deutlich wärmer wird oder nicht.

+++ Dieser Artikel wurde erstellt von Clemens Grohs vom Institut für Wetter- und Klimakommunikation.+++

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