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Montag, 22. Januar 2018

Nachricht vom 09.12.2010 08:38 Wetterspiegel auf Twitter folgen.

Flughafensperrungen in Frankfurt, Berlin und Paris

Winter behindert europäischen Flugverkehr

Winterwettereuropa
GFS- Modell: Frühtemperaturen vom 09/12/2010. Winterwetter in weiten Teilen Mittel- und Westeuropas. [Bildrechte: www.wetterzentrale.de] 

Frankfurt ? Die heftigen Schneefälle vom Mittwoch verursachten in etlichen Regionen Mittel- und Westeuropas massive Probleme. Deutschlands größter Flughafen musste durch die massiven Schneefälle bis am Donnerstagmorgen für vier Stunden gesperrt werden. 250 Flüge wurden gestrichen. Des Weiteren sorgte das heftige Winterwetter für beachtliche Beeinträchtigungen im Straßen- und Schienenverkehr. Auch in Berlin mussten einige Flüge gestrichen werden. Wegen der heftigen Schneefälle mussten auf der ICE-Strecke Berlin-München laut Bahn zwei Züge umgeleitet werden. Aber nicht nur in Deutschland wütet das Winterwetter. In Paris kam es am Mittwoch zu einem regelrechten Zusammenbruch des gesamten Verkehrsnetzes. Die zwei großen Flughäfen Orly und Charles de Gaulle wurden zeitweise geschlossen. Der Bus- und Bahnverkehr in und nach Paris musste durch die heftigen Schneefälle eingestellt werden. Ebenfalls herrschte ein LKW- Fahrverbot auf der IIe-de-France rund um Paris. Durch die chaotischen Witterungsbedingungen gab es am Abend einen Rekordstau rund um Paris. Auf einer Länge von rund 420km stockte der Verkehr. Etliche Autofahrer gaben nach einigen Stunden auf und ließen ihre Fahrzeuge am Straßenrand stehen. Das Institut für Wetter- und Klimakommunikation rechnet, dass es im Laufe des Donnerstags zu einer langsamen Entspannung der Verkehrslage kommen wird. Des Weiteren soll sich auch in Deutschland die Situation bessern.

Unwetter in Spanien und Portugal

Nicht nur in Mittel- und Westeuropa kam es zu Unwetter, sondern auch in Südeuropa. In Portugal richtete ein gewaltiger Sturm schwere Schäden an. Rund 150 Kilometer nördlich von Lissabon wurden mindestens 200 Häuser, etliche Schulen und hunderte Fahrzeuge zerstört. In Andalusien kam es zu heftigen Regenfällen und mehrere Flüsse traten über die Ufer. Teile der Stadt Ecija standen unter Wasser. Im Laufe des Donnerstags wird es auch im Südwesten Europas zu einer langsamen Normalisierung der Großwetterlage kommen. Das Institut für Wetter- und Klimakommunikation rechnet aber, dass es auch in der nächsten Woche in einigen Teilen Europas zu Wetterextremen kommen könnte.

+++ Dieser Artikel wurde erstellt von Clemens Grohs vom Institut für Wetter- und Klimakommunikation+++

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