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Dienstag, 14. August 2018

Nachricht vom 08.12.2010 08:34 Wetterspiegel auf Twitter folgen.

10 bis 30 cm Neuschnee

Teils heftige Schneefälle vom Rheinland bis Berlin

Schneepflug Schellerhau 100125
Archivbild: Heftige Schneefälle vom Rheinland bis nach Berlin. [Bildrechte: J. Fruntke] 

Berlin ? Am Mittwoch wird es knapp nördlich einer scharf ausgeprägten Luftmassengrenze tiefwinterlich. In dem erwähnten Bereich lagert bodennahe kontinentale Kaltluft, wodurch die Tageshöchstwerte recht verbreitet im leicht negativen Bereich angesiedelt sind. Das Institut für Wetter- und Klimakommunikation rechnet damit, dass vom nördlichen Rheinland quer über Deutschland hinweg bis nach Berlin und Teilen Brandenburgs teils intensive Schneefälle zu erwarten sind. Im äußersten Westen haben bereits kräftige Niederschläge eingesetzt, die sich im Laufe des Tages weiter intensivieren und zu erheblichen Verkehrsbehinderungen führen werden. Des Weiteren können durch die schweren Nassschneefälle Bäume umstürzen und damit Verkehrswege blockieren. Der Schwerpunkt der Schneefälle liegt am Nachmittag über dem Erzgebirge, Teilen Brandenburgs, dem Schwarzwald und rund um Berlin. Im Tagesverlauf können durchaus zwischen 10 und 30cm Neuschnee fallen. In der Nacht zum Donnerstag legt sich die Luftmassengrenze an den Alpenrand und sorgt dort dann ebenfalls für ergiebige Neuschneemengen. Grund für diese Starkniederschlagslage sind markanten Temperaturunterschiede, dii sich auf engstem Raum befinden. Am Dienstag wurden in München +14°C erreicht, während es knapp nördlich davon bei Dauerfrost blieb. Diese Wetterscheide bezeichnet man auch als Frontalzone oder Luftmassengrenze. Das tückische an dieser Wetterlage ist, dass sie oft über mehrere Tage über den gleichen Gebieten liegen bleibt und damit zu massiven Problemen führt.

Temperatursturz in den Alpen

In den Alpen bahnt sich ein erheblicher Temperatursturz an. Mit dem Durchzug der Frontalzone stürzen die Temperaturen regelrecht ab. An der Rückseite strömt maritime polare Kaltluft gegen die Alpen und führt dann zu weiteren Schneefällen. Das Institut für Wetter- und Klimakommunikation erwartet, dass die Temperaturen am Mittwoch von rund +6°C in 2000m auf rund -13°C am Donnerstag fallen. Des Weiteren wird sich in den kommenden Tagen die Lawinengefahr zuspitzen.

+++ Dieser Artikel wurde erstellt von Clemens Grohs vom Institut für Wetter- und Klimakommunikation. +++

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