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Sonntag, 21. Januar 2018

Nachricht vom 25.11.2010 23:39 Wetterspiegel auf Twitter folgen.

Luftmassengrenze kann Teilen Europas kräftige Schneefälle in Verbindung mit Frost und Wind bringen

Markante Wetterlage mit Unwetterpotential in der kommenden Woche möglich

Extremwetter 01122010
Wetterkarten des GFS-Modells für den 1. Dezember 2010 mittags. Die Karten zeigen den vom Modell erwartete Bodendruckverteilung (oben) in weißen Linien, Temperatur-, Wind- und Niederschlagsbedingungen. [Bildrechte: wz] 

Hamburg - Mit Beginn der kommenden Woche verschärfen sich mit hoher Wahrscheinlichkeit die Luftmassengegensätze über Europa erheblich. Verursacht wird diese Entwicklung vor allem durch ein kräftiges Tief, dass sich zu Wochenbeginn westlich Portugals entwickelt und dann bis Mittwoch langsam in Richtung Nordosten zieht. Die Modelle lassen das Tief am Mittwochmittag im Gebiet zwischen Südwestengland und der Mitte Frankreichs erwarten. Diese Entwicklung ist von den Modellen inzwischen so weit abgesichert, dass auf der Vorderseite dieses Tief mit großer Wahrscheinlichkeit sehr milde Luftmassen nordostwärts geführt werden und diese Luftmassen teilweise auf die dort liegende Kaltluft aufgleiten. Gleichzeitig ist mit dieser Wetterlage eine deutliche Intensivierung der östlichen Strömung über Norddeutschland zu rechnen, mit der vor allem bodennah sehr kalte Luftmassen aus Osteuropa heran geführt würden (siehe Karte). Die sich aufbauende Luftmassengrenze hat das Potential intensiver Schneefälle in Verbindung mit starken Winden und Frost. Entsprechend aufmerksam wird diese Wetterentwicklung zurzeit von uns beobachtet. Zu welchem Zeitpunkt welche Regionen betroffen sein werden, ist aus heutiger Sicht nicht zu sagen. Die Modelle weisen zurzeit das höchste großflächige Unwetterpotential  für die Tage Dienstag und Mittwoch in den Regionen Nordfrankreich, Benelux, Deutschland und Polen aus. Dabei wären aus heutiger Sicht vor allem großflächige Schneefälle in den jeweils nördlichen Gebieten und gefrierende Regenfälle in den mittleren und südlichen Gebieten zu erwarten. Im Süden Großbritanniens sind ebenfall anhaltende Schneefälle möglich. Eine zuverlässige Prognose über Zeitpunkt, Region und Intensität der Ereignisse ist noch nicht möglich. Für Bezüge auf extreme Winterwetter-Ereignisse der Historie ist es noch zu früh. Update folgt.

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