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Donnerstag, 19. Juli 2018

Nachricht vom 02.11.2010 12:09 Wetterspiegel auf Twitter folgen.

Auf dem Brocken Orkanböen bis 130km/h

Sturmtief bringt Norddeutschland ergiebige Niederschläge

Regenwetter
Regnerische und stürmische Zeiten für Norddeutschland [Bildrechte: denkmethode.blogspot.com] 

Hamburg ? In Norddeutschland geht es nicht nur trüb und nass weiter, sondern es nähert sich auch noch ein ausgeprägtes Sturmtief. Der Wind wird von Dienstagabend laufend stärker und erreicht am Donnerstag volle Sturmstärke. Vor allem die nordfriesischen Inseln, die gesamten Küstengebiete an der Nordsee, große Gebiete Norddeutschlands wie Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Schleswig- Holstein, Bremen und auch Hamburg werden betroffen sein. Die Windböen liegen am Mittwoch zwischen 70 und 90km/h und steigern sich am Donnerstag auf Werte zwischen 75 und 100km/h. Für den Brocken (1141m), die höchste Erhebung des Harzes, rechnet das Institut für Wetter und Klimakommunikation mit vereinzelten Orkanböen von rund 130km/h. Bei solchen Windgeschwindigkeiten besteht die Gefahr, dass einzelne morsche Bäume entwurzelt werden und größere Äste herabstürzen. Aber auch im Binnenland, wo die Windspitzen meist bei 75 bis 85km/h liegen werden, sollte man auf herabfallende Gegenstände achten, wodurch lokale Verkehrswege blockiert werden könnten. Grund für den kräftigen Herbststurm ist ein kleines, aber intensives Tiefdruckgebiet, welches in die stürmische Südwestströmung eingelagert ist und sich über Norddeutschland verstärkt.

Reichlich Regen in Sicht

Nicht nur der Wind ist in den kommenden Tagen ein Thema, sondern auch der vorhergesagte Regen. Vor allem in der zweiten Wochenhälfte soll es nördlich der Mittelgebirge zu langeranhaltenden und intensiven Niederschlägen kommen. Das Institut für Wetter- und Klimakommunikation rechnet von Mittwoch bis Samstag mit rund 20 bis 40 Liter Regen pro Quadratmeter. Durch die große Unsicherheit der Wettermodelle kann man aus jetziger Sicht noch nicht sagen welche Gebiete betroffen sein werden. Grund dafür ist eine stationäre Luftmassengrenze, welche trockene Kaltluft im Norden von feuchter milder Atlantikluft im Süden trennt. Genau in dem Mischungsbereich kann es über mehrere Tage durchregnen.

+++ Dieser Artikel wurde erstellt von Clemens Grohs vom Institut für Wetter- und Klimakommunikation+++

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