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Donnerstag, 24. Mai 2018

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80cm Neuschnee in den nächsten 24 Stunden

Mittelmeertief bringt intensive Schneefälle

Schneepflug Schellerhau 100125
Archivbild:So winterlich wird es bald in vielen höher gelegenen Alpentälern. [Bildrechte: J. Fruntke] 

Hamburg - Ein Kaltluftvorstoß ins westliche Mittelmeer lässt in den nächsten Stunden ein Genuatief entstehen. Durch die Mischung von polarer Kaltluft und sehr feuchter energiereicher Mittelmeerluft kommt es vor allem, südlich der Alpen, von heute Abend an zu intensiven Dauerniederschlägen. Von der südlichen Schweiz über Oberitalien bis zu den Niederen Tauern rechnet das Institut für Wetter- und Klimakommunikation mit einem heftigen Wintereinbruch bis in die höher gelegenen Täler. Am Sonntag am Abend setzten die Niederschläge ein und halten meist bis Dienstagfrüh an. Anfangs liegt die Schneefallgrenze zwischen 1000m in den Nordalpen und rund 1700m in den Südalpen. Spätestens im Laufe des Montags schneit es überall bis rund 600m. Durch die ergiebigen Nassschneefälle kann es in den Alpentälern zu Schneebruch und damit zu blockierten Verkehrswegen kommen. Besonders betroffen sein werden die südlichen Seitentäler Salzburgs, Teile Osttirols und Kärntens. In diesen Gebieten rechnet das Institut für Wetter- und Klimakommunikation, mit Neuschneehöhen von rund 25 bis 55 cm in den Tälern und mit bis zu 80cm in den typischen Südstaulagen. Selbst in der Stadt Lienz, welche auf 650m Höhe liegt könnte sich eine 20cm hohe Neuschneedecke bilden. Aber auch nördlich der Alpen bildet sich oberhalb von rund 700m eine 15 bis  45 cm hohe Schneedecke.  Nach Abzug des Italientiefs werden vor allem die Nächte frostig kalt.

Frostige Nächte

Besonders von Dienstag auf Mittwoch kann es in aufgeklarten schneebedeckten Alpentälern strenge Nachtfröste geben. Das Institut für Wetter- und Klimakommunikation rechnet, dass es in jenen Regionen  zu Tiefstwerten zwischen -8 und -15 Grad kommen kann. Im weiteren Wochenverlauf wird es langsam milder und ab der Wochenmitte könnte sich aus heutiger Sicht eine föhnige Südströmung aufbauen.

+++ Dieser Artikel wurde erstellt von Clemens Grohs vom Institut für Wetter und Klimakommunikation+++

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