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Donnerstag, 19. Juli 2018

Nachricht vom 06.10.2010 11:54 Wetterspiegel auf Twitter folgen.

Starkregenfälle von Südspanien bis nach Griechenland

,,Regenzeit‘‘ im Mittelmeer

Mittelmeerniederschlag
Starkniederschläge für den Mittelmeerraum. Karte für Montag den 11.10.2010 Violleter Bereich über 50 Liter in 24 Stunden. [Bildrechte: wetterzentrale.de] 

Hamburg ? Durch die vom Institut für Wetter- und Klimakommunikation angekündigte Umstellung der  Großwetterlage über Mitteleuropa, wird sich nun auch der Spätsommer im Mittelmeerraum verabschieden. In den kommenden Tagen werden die Tiefdruckgebiete, welche mit der Westströmung vom Atlantik nach Europa kommen, großräumig umgeleitet. Ein blockierendes Hochdruckgebiet schiebt sich von Osteuropa in den Nordatlantik und zwingt dadurch, dass die atlantischen Störungen einerseits  Richtung Grönland und andererseits in den Mittelmeerraum umgeleitet werden. Somit beginnt im Süden Europas die ,,Regenzeit??.Nach den trockenen und heißen Sommermonaten ist der vorhergesagte Regen für die einheimische Bevölkerung ein echter Segen.Durch die angekündigten Regenfälle wird der Grundwasserspiegel steigen und die von der Sommerdürre geplagte Landwirtschaft, blickt diesem Ereignis mit einem positiven Blick entgegen. Nur die Urlauber, die in die kommenden Tage im Mittelmeerraum Sonne tanken wollen, werden diese dort meist vergeblich suchen. Ab Freitag rechnet das Institut für Wetter- und Klimakommunikation damit, dass es von Portugal und Spanien kommend immer wieder zu teils intensiven Niederschlägen kommen wird.Die Starkregenfälle werden sich über die Balearen, Italien und bis in den Süden Griechenlands ausdehnen.In den betroffenen Regionen ist  mit stürmischen Winden und unwetterartigen Gewittern zu rechnen. Die meisten Vorhersagemodelle prognostizieren für etliche Gebiete zwischen 50 und 150 Liter Regen pro Quadratmeter. Wo exakt diese Mengen fallen werden kann aus heutiger Sicht noch nicht gesagt werden. Jedenfalls soll es von Donnerstagabend bis Samstagabend in Portugal und weiten Teilen Andalusiens  sintflutartigen Regenfällen geben. Durch die hohen Wassermengen, kann es zu Erdrutschen und dadurch zu blockierten Straßen und überfluteten Landstrichen komme.

Längere Schlechtwetterperiode für das Mittelmeer

Nach den heutigen Wettermodellen wird sich durch die zu erwartende Druckverteilung über dem Atlantik und weiten Teilen Europas nicht allzu bald was ändern. Dies würde bedeuten, dass  es  im Mittelmeerraum in den kommenden 10  Tagen zu keiner Wetterbesserung kommt. Das Institut für Wetter und Klimakommunikation wird die Wetterlage für die Mittelmeerländer weiter verfolgen und informiert sobald sich etwas ändert.

+++ Dieser Artikel wurde erstellt von Clemens Grohs vom Institut für Wetter und Klimakommunikation +++

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