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Freitag, 27. April 2018

Nachricht vom 29.09.2010 16:19 Wetterspiegel auf Twitter folgen.

Tropensturm bringt ergiebige Niederschläge

Starkregen und Sturm an der Ostküste Amerikas

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Niederschlagsprognose für die Ostküste der USA (lila: mehr als 100 Liter Regen pro Quadratmeter) [Bildrechte: ] 

Hamburg/Miami - Heftige Niederschläge und Sturmböen suchen den Osten der USA heim. Ursache dafür ist der Tropensturm ?Sixteen?, der von Kuba nordwärts die Ostküste hinaufzieht. Betroffen  sind vor allem die Bundesstaaten Florida, South Carolina und North Carolina. Im Laufe der Woche wird der Tropensturm über New York hinweg bis nach New Hampshire ziehen. Örtlich muss mit Sturmschäden und Überschwemmungen gerechnet werden.

Starkniederschläge und Sturmböen


Bereits Anfang dieses Monats war die Ostküste Amerikas von starken Regenfällen und Sturmböen betroffen. Grund dafür waren Ausläufer des Hurrikans ?Earl? (wetterspiegel.de berichtete). Nun müssen sich die Anwohner wieder auf eine ähnliche Wetterlage einstellen. Das Institut für Wetter- und Klimakommunikation (IWK) erwartet bis Freitag in weiten Teilen Niederschläge von bis zu 100 Litern Regen pro Quadratmeter. Lokal sind auch 130 bis 180 Liter Regen möglich. Wohl am stärksten betroffen sein werden der Nordosten South Carolinas, North Carolina und Pennsylvania. Dort wird in wenigen Tagen soviel Regen erwartet, wie sonst im ganzen Monat September fällt. Das IWK rechnet außerdem stellenweise mit schweren Sturmböen von bis zu 100 Kilometern pro Stunde. Davon werden besonders der Osten North Carolinas, der Südosten von Maryland und Delaware betroffen sein. Ab kommendem Wochenende wird sich die Wetterlage wieder beruhigen, das Tiefdruckgebiet zieht über den Atlantik ab.

Warmer Golf begünstigt Tropenstürme

Tropische Tiefdruckgebiete ziehen ihre Energie aus den hohen Wassertemperaturen entlang des Äquators. ?Sixteen? entwickelte sich am Dienstag über Kuba und wurde schnell zum Tropensturm, der Vorstufe zum Hurrikan - hochgestuft. Nachdem er sich über der Landfläche Floridas etwas abschwächt, wird er nachfolgend vor der Ostküste der USA über Wasser noch einmal Energie tanken bevor er abermals auf Land treffen und sich langsam abschwächen wird. Das offizielle Ende der Tropensturm-Saison ist am 30. November. Erst danach reichen die Wassertemperaturen nicht mehr aus, um jene Entwicklung zum Tropensturm oder Hurrikan auszulösen. Bis dahin können sich jedoch noch weitere Tropenstürme und Hurrikane bilden.


+++ Dieser Artikel wurde erstellt von Sonja Neske vom Institut für Wetter- und Klimakommunikation+++

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