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Donnerstag, 23. November 2017

Nachricht vom 14.12.2009 16:03 Wetterspiegel auf Twitter folgen.

Karten zeigen Omega-Wetterlage

Weihnachtswetter-Countdown: Noch 10 Tage bis zum Fest

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500hPa-Druckkarte (26. Dezember, 7 Uhr) zeigt eine Omega-Wetterlage am zweiten Weihnachtsfeiertag. [Bildrechte: wetterzentrale.de] 

Das Weihnachtsfest rückt näher und damit auch der Wunsch nach weißen Weihnachten. Derzeit zeigen die Modelle aber eher das zu Weihnachten statistisch gesehen häufig auftretende so genannte ?Weihnachtstauwetter?. Laut der Modelle liegen am 24. Dezember ein Hoch über dem Balkan und ein Tief über dem Atlantik. Somit würde Deutschland in einer West- bis Südwestströmung liegen, die feuchte, milde Atlantikluft zu uns transportiert.

Zum zweiten Weihnachtsfeiertag zeigen einige Modellläufe ein stabiles Hochdruckgebiet über Südosteuropa mit Tiefs, die von West nach Ost um das Hoch herum ziehen. Solche Lagen heißen Omega-Wetterlagen und sorgen im Sommer für trockenes hochsommerliches Wetter. Im Winter können extreme Minimumtemperaturen auftreten. Allerdings liegt das Hoch nicht über Mitteleuropa. Der Südosten Deutschlands gerät unter leichten Hochdruckeinfluss, im Nordwesten ist tiefer Druck vorherrschend. Somit bleibt Deutschland unter der West- bis Südwestanströmung, so dass zwar weitgehend Tageshöchstwerte um den Gefrierpunkt erreicht werden und es in den Nächten schneien könnte, es aber in der Höhe zu warm ist, als dass am Tage Schnee in tiefen Lagen eine Rolle spielen könnte. So wäre vor allem im Nordwesten zu Heiligabend eher mit Regen als mit Schnee zu rechnen. Weiter südöstlich ist die Wahrscheinlichkeit für Schnee besser gegeben, allerdings würde dort aufgrund des Hochdruckeinflusses kaum Niederschlag fallen.

Aber das alles, schauen wir uns morgen noch einmal genauer an.

Und so sieht es für die drei Tage auf Basis der Modellergebnisse im Detail aus:

Schneewahrscheinlichkeit für den 24.12.2009

Schneewahrscheinlichkeit für den 25.12.2009

Schneewahrscheinlichkeit für den 26.12.2009

Gebrauchsanweisung:

Und wie jedes Jahr das Wichtigste: Auch in diesem Jahr wird der Weihnachtswetter-Countdown jeweils KEINE Prognose darstellen. Wie schon in den letzten nunmehr neun Jahren besprechen wir die Ergebnisse der Modellrechnungen und erst wenige Tage vor dem Fest wird dann die erste Prognose Bestandteil des Countdowns sein. Wie in den letzten acht Jahren kann es auch dieses Jahr so sein, dass die Modelle hin und her springen. Für die nächsten Tage ist dies sogar sehr wahrscheinlich. Daher ist es wichtig, bei den ersten Hinweisen auf Schneeflocken zum Fest weder in Vorfreude, noch in einen Schlittenkaufrausch zu verfallen. Die ersten Ergebnisse mit Schnee können am nächsten Tag schon durch frühlingshaftes Tauwetter dahin geschmolzen sein.

+++ Dieser Artikel wurde erstellt von Julia Fruntke vom Institut für Wetter- und Klimakommunikation (IWK) und herausgegeben am Montag, den 14. Dezember 2009, um 15:43 Uhr MEZ. +++

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