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Samstag, 23. September 2017

Nachricht vom 11.12.2009 11:17 Wetterspiegel auf Twitter folgen.

Karten zeigen knackige Kälte und etwas Schnee

Weihnachtswetter-Countdown: Noch 13 Tage bis zum Fest

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Modellergebnis für 24. Dezember, 13 Uhr. Temperatur des Drucklevels 850hPa (zirka 1200 Meter) [Bildrechte: wetterzentrale.de] 

Seit heute gibt es die ersten Modellergebnisse für die drei Weihnachtstage, den 24. Bis 26. Dezember. Derzeit zeigen sie für Weihnachten ein Hoch mit Kern über Norwegen, ein kräftiges Tief über dem Atlantik und ein weiteres schwächeres Tief über Griechenland. So würde der Norden Deutschlands unter leichtem Hochdruckeinfluss liegen. Daraus ergibt sich eine Nordostanströmung für Mitteleuropa, die uns in Deutschland knackig kalte Luft aus polaren Breiten beschert, dafür aber kaum Niederschlag, wenn dann aber als Schnee. Denn in zirka 1200 Meter Höhe zeigen die Modelle Temperaturen zwischen -5 und -10 Grad, am Boden wäre so mit Werten zwischen 1 und -9 Grad zu rechnen. Im Verlauf der drei Tage zeigen die Modelle zunehmenden Tiefdruckeinfluss aus Südwesten, wodurch es zu einer Südostanströmung mit etwas milderen Werten kommt. Im Zuge dessen nimmt der Niederschlag von Südwesten her zu, der bei Tageshöchsttemperaturen um 0 Grad als Schnee oder Schneeregen fallen würde.

Aber das alles, schauen wir uns morgen noch einmal genauer an.

Und so sieht es für die drei Tage auf Basis der Modellergebnisse im Detail aus:

Schneewahrscheinlichkeit für den 24.12.2009

Schneewahrscheinlichkeit für den 25.12.2009

Schneewahrscheinlichkeit für den 26.12.2009

Gebrauchsanweisung:

Und wie jedes Jahr das Wichtigste: Auch in diesem Jahr wird der Weihnachtswetter-Countdown jeweils KEINE Prognose darstellen. Wie schon in den letzten nunmehr neun Jahren besprechen wir die Ergebnisse der Modellrechnungen und erst wenige Tage vor dem Fest wird dann die erste Prognose Bestandteil des Countdowns sein. Wie in den letzten acht Jahren kann es auch dieses Jahr so sein, dass die Modelle hin und her springen. Für die nächsten Tage ist dies sogar sehr wahrscheinlich. Daher ist es wichtig, bei den ersten Hinweisen auf Schneeflocken zum Fest weder in Vorfreude, noch in einen Schlittenkaufrausch zu verfallen. Die ersten Ergebnisse mit Schnee können am nächsten Tag schon durch frühlingshaftes Tauwetter dahin geschmolzen sein.

+++ Dieser Artikel wurde erstellt von Julia Fruntke vom Institut für Wetter- und Klimakommunikation (IWK) und herausgegeben am Freitag, den 11. Dezember 2009, um 10:40 Uhr MEZ. +++

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