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Freitag, 22. September 2017

Nachricht vom 14.10.2005 16:43 Wetterspiegel auf Twitter folgen.

Globaler Klimawandel erzwingt internationale Kooperationen

100 Jahre Meteorologisches Observatorium Lindenberg

Lindenberg
Observatorium in Lindenberg [Bildrechte: dwd] 

Lindenberg ? Das Meteorologische Observatorium Lindenberg des Deutschen Wetterdienstes (DWD) ist 100 Jahre alt. Am 16. Oktober 1905 weihte Kaiser Wilhelm II im Beisein des Fürsten von Monaco das Königlich-Aeronautische Observatorium im brandenburgischen Lindenberg feierlich ein. Gründer und erster Direktor der heute international anerkannten wissenschaftlichen Einrichtung war Richard Aßmann, einer der Pioniere der Erforschung der Atmosphäre. Zu den ersten Mitarbeitern gehörten auch die Brüder Alfred und Kurt Wegener. Sie stellten mit 52 Stunden einen Dauerflugweltrekord für Freiballonfahrten auf. Im Jahr 1919 erreichte ein vom Observatorium gestarteter und kabelgebundener Drache eine Höhe von 9 750 Metern ? bis heute weltweit unübertroffen. ?Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Observatoriums Lindenberg haben über Jahrzehnte entscheidend zur internationalen Reputation der deutschen Meteorologie beigetragen ? mit Standort in Brandenburg und Kontakten in alle Welt,? so Prof. Dr. Gerhard Adrian, Mitglied des Vorstands und Forschungschef des DWD bei einem Pressegespräch in Lindenberg. Heute ist das Observatorium Lindenberg mit seinen 64 Beschäftigten global vernetzt, in der wissenschaftlichen Welt als attraktiver Beobachtungs- und Forschungsstandort geschätzt und mit seiner messtechnischen Infrastuktur ein gefragter Arbeitsplatz für Gastwissenschaftler aus aller Welt. Neben der permanenten Beobachtung der Atmosphäre gehört zu den wichtigsten Aufgaben die Beteiligung an der Überwachung des globalen Klimas. Die in Lindenberg gewonnenen Beobachtungsdaten werden an die Weltorganisation für Meteorologie (WMO) in Genf weitergegeben und von ihr weltweit an Klimaforschungsinstitute verteilt. Damit trägt das Observatorium wesentlich zum besseren Verständnis des weltweiten Klimawandels bei. Adrian: ?Für den Deutschen Wetterdienst ist diese internationale Zusammenarbeit bei der Überwachung des Klimas und der Erforschung der Atmosphäre von Anfang an eine Notwendigkeit, aber auch eine Selbstverständlichkeit gewesen. Weder das Wetter noch das Klima machen an nationalen Grenzen halt. Nur im internationalen Zusammenspiel werden wir den Klimawandel verstehen und daraus die richtigen Schlüsse ziehen können.?

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