9 Tage vor dem Fest schlägt das Weihnachtstauwetter durch
Der Klassiker zum Fest?
Prognosekarte für den 24.12.2004, 13 Uhr [Bildrechte: Georg Müller/Wetterspiegel]
Hamburg/München - Hatten wir gestern auf den Modellkarten für den 24. noch eine einigermaßen stabile Luftmassengrenze, die im Nordosten für winterliches Wetter hätte sorgen können, sieht es heute etwas anders aus. Aus der Luftmassengrenze ist eine Warmfront auf Durchmarschkurs geworden, die nun am Festtag von West nach Ost für Schnee, gefrierenden Regen und später Regen und Sprühregen führen würde. Das ist das allseits ungeliebte und gefürchtete Weihnachtstauwetter mit nasskalten und trüben Tagen. Für den Süden wären die Folgetage mit Werten um 2 Grad zum Teil sogar winterlich. Aber auch hier ist noch alles möglich. Schwenkt das Tief weiter südlich in die Strömung ein, könnte es immer noch quer über Deutschland hinweg ziehen und tiefem Winter bringen. Na gut. Das ist leider genau so unwahrscheinlich wie es schön wäre. Spekulieren wir also für heute nicht, sondern nehmen das Modellergebnis in der Gewissheitzur Kenntnis, dass es sich das Ergebnis morgen früh schon wieder anders aussehen kann.
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