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Samstag, 21. April 2018

Nachricht vom 26.04.2004 00:25 Wetterspiegel auf Twitter folgen.

Giftige Chemikalien koennen Umweltkatastrophe auslösen

WWF warnt vor den Folgen des Tankerunglücks

Brest - Die Ladung des gesunkenen Tankers im Ärmelkanal enthielt u.a. 4000 Tonnen Styrol, ein Kohlenwasserstoff der zur Plasitkherstellung genutzt wird. Die Substanz ist hochgiftig, schwer löslich und leicht brennbar. ?Wenn das Styrol aus dem Tanker auslaufen sollte, so käme es zu einer Giftkatastrophe im Ärmelkanal mit verheerenden Folgen fuer die Umwelt?, warnte WWF- Chemieexpertin Dr. Sabine Otto. ?Styrol ist ein hochgiftiger Stoff, der bei Menschen und Tieren Krebs verursachen kann. Zudem wird das Styrol als leichtölige Flüssigkeit auf dem Wasser schwimmen und kann ähnlich wie Mineralöl bei Vögeln zum Verkleben des Gefieders und zu ihrem Tod führen.? Der WWF fordert die zuständigen Behörden auf, alles zu unternehmen, um das Gift so schnell wie moeglich zu bergen. Nach Ansicht von weiteren Experten löst sicht der Stoff nur schwer im Wasser. Bei hohem Wellengang und Wind verdunstet der Stoff jedoch recht schnell, da er nicht sehr stabil ist. Es wird nicht ausgeschlossen, dass die Giftfässer erst im Frühjahr bei ruhigerer Seee aus dem Rumpf des gesunkenen Tankers geborgen werden können. Der Tanker war gestern nach schwerem Sturm Leck geschlagen und heute früh im Ärmelkanal gesunken.

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