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Dienstag, 14. August 2018

Nachricht vom 26.04.2004 00:25 Wetterspiegel auf Twitter folgen.

Viele Wolken, ab und zu Regen, weiterhin mild

Auch zum Monatswechsel kein Wintereinbruch in Sicht

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Die Temperaturkarte für den 30.11.2000 zeigt die erwarteten Temperaturen in etwa 1500 m Höhe. Diese sollen auch zum Monatswechsel über dem Gefrierpunkt liegen, d.h. es soll mild bleiben... [Bildrechte: © by wetterzentrale.de] 

Seit Wochen Tag für Tag das gleiche Bild: Ein mehr oder weniger stationäres Tiefdrucksystem über dem Ostatlantik und den Britischen Inseln beherrscht die Wetterkarte und schickt immer wieder mal seine Ausläufer mit Regenwolken nach Mitteleuropa. Da bei einer solchen Konstellation über Deutschland stets südliche Winde wehen, ist es für die fortgeschrittene Jahreszeit ungewöhnlich mild und daran dürfte sich auch an den kommenden Tagen kaum etwas ändern... Am Donnerstag liegt vor allem der Westen des Landes unter teils dichten Wolkenfeldern und besonders am Rhein und im Emsland, sowie an der Nordsee regnet oder nieselt es etwas. Nach Osten hin sind die Wolken nicht ganz so dicht und hier und da kann sich auch mal die Sonne durchsetzen. Dies gilt besonders für den Nordrand der Alpen, wo aufkommender Föhn sogar zu sonnigen Abschnitten führen kann. Dabei reichts hier für 11 bis 14 Grad, sonst werden allgemein 8 bis 10 Grad erreicht. Der Wind weht schwach bis mäßig aus südlichen Richtungen. Föhn ist auch am Freitag im südöstlichen Bayern noch ein Thema, so dass hier bei zeitweiligem Sonnenschein nochmals bis zu 14 Grad gemessen werden. In den anderen Gebieten dominiert starke Bewölkung und hin und wieder regnet es etwas. Es sind aber auch Wolkenauflockerungen mit kurzen freundlichen Abschnitten möglich. Dabei ist das Regenrisiko in der Westhälfte etwas größer, als im Osten. Mit Höchstwerten von 8 bis 11 Grad bleibt es mild und auch nachts sinken die Werte nur bei längerem Aufklaren bis in Gefrierpunktnähe. Auch das Wochenende bringt noch keine Bewegung in das festgefahrene, europäische Wetterkarusell: Nach wie vor weht ein lauer südlicher bis südwestlicher Wind und schaufelt neben milder Luft auch viele Wolken heran. Sie bringen vor allem im Westen ab und zu Regen oder Regenschauer mit und die Temperaturen ändern sich kaum. Wo der Himmel nachts mal aufklart bilden sich Nebel- und Hochnebelfelder und es gibt nur vereinzelt geringen Bodenfrost. Ein Ende dieser für die Jahreszeit viel zu milden Witterung ist auch für die kommende Woche noch nicht absehbar. Ja sogar im Nordosten Europas, wo es derzeit wenigstens ein bisschen frostig ist, steigen die Temperaturen wieder über den Gefrierpunkt. So hat der heurige November gute Chancen, als einer der mildesten seit mehreren Jahrzehnten in die Klimageschichte Deutschlands einzugehen. - Ob und welche Auswirkungen diese Entwicklung im Hinblick auf den kommenden Hochwinter haben wird, ist indessen - anderslautenden Medienberichten zum Trotz - derzeit noch nicht abschätzbar...

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