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Samstag, 25. November 2017

Nachricht vom 26.04.2004 00:26 Wetterspiegel auf Twitter folgen.

Überflutungen, Temperatursturz und heftige Schneefälle

Wetterchaos in Süddeutschland

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So wie hier bei Heidelberg sah es am Morgen im Südwesten vor so mancher Haustür aus... [Bildrechte: © by Peter Müller & Wetterspiegel] 

Marburg - Wie gestern befürchtet, traten aufgrund der anhaltenden Regen- und Schneefälle im Südwesten Deutschlands über Nacht zahlreiche Flüsse über die Ufer. In Hirschhorn am Neckar musste die Uferstrasse wegen Überflutung für den Verkehr voll gesperrt werden. Zuvor waren im Einzugsgebiet des Flusses innerhalb von nur 36 Stunden bis zu 100 Liter Regen und Schnee pro Quadratmeter, das entspricht der normalen Monatssumme für den Dezember, niedergegangen. - Heftige Schneefälle machten das Chaos in den Morgenstunden perfekt. In Südhessen, der Pfalz und Nordbaden fielen innerhalb weniger Stunden 20 bis 25 cm Schnee... Viele Bäume hielten dem Gewicht des schweren Nass-Schnees nicht mehr stand und stürzten auf Strassen und Schienenwege. Dadurch kam es auch bei der Bahn zu zahlreichen Verspätungen. Strassen wurden wegen Schneebruchs gesperrt. Auch auf dem Frankfurter Flughafen mussten Reisende Ausfälle und Verspätungen in Kauf nehmen. - Während es in den genannten Gebieten heftig schneite, lag der Süden am Morgen noch im Bereich milder Luftmassen mit starkem Dauerregen. Im Südschwarzwald gingen die Regenfälle selbst in mittleren Höhenlagen erst am Sonntag vormittag zunächst in Eisregen und dann in Schnee über. Dabei gab es einen Temperatursturz um gut 10 Grad. So meldete Freiburg um 9 Uhr MEZ noch Regen bei +11 Grad. Eine Stunde später wurden nur noch 2 Grad gemessen und inzwischen schneit es bei +1 Grad. Auch am Bodensee wurden in den Frühstunden noch bis zu 10 Grad plus gemessen und selbst in Oberstdorf regnete es bei 3 Plusgraden. Zur Stunde verlagert sich die Schneefront in den äussersten Süden Deutschlands. So muss in den nächsten Stunden auch rund um den Bodensee und am Alpenrand mit einem markanten Temperatursturz und sodann mit heftigem Schneetreiben gerechnet werden. Unmittelbar am Alpenrand ist nach Passage der Kaltfront mit bis zu 40 cm Neuschnee zu rechnen. Damit wächst im Gebirge sodann wieder die Lawinengefahr.

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