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Montag, 25. September 2017

Nachricht vom 26.04.2004 00:26 Wetterspiegel auf Twitter folgen.

Eisregen im Nordwesten - minus 20 Grad im Süden

Verkehrschaos durch Glatteis und Schnee

Eisrradg
Unser Radarbild von 2 Uhr früh zeigt wie weit sich die Eisregen- und Schneefront bereits über den Westen ausgebreitet hat [Bildrechte: © by Wetterspiegel] 

Marburg - Erwartungsgemäss setzte in der Nacht im Nordwesten und Westen teils kräftiger Regen, Eisregen und Schneefall ein und führte auf den Strassen zu teils chaotischen Verhältnissen. Von der Eisglätte besonders betroffen waren bereits ab etwa Mitternacht vor allem das Weser-/Emsgebiet und das nordwestliche Niedersachsen, aber auch das Rheinland. Hier verwandelte sich der Regen auf den unterkühlten Fahrbahnen binnen Sekunden in extrem gefährliches Spiegeleis. Es kam bereits zu ersten Verkehrsunfällen. Nach Süden hin, über Eifel und Hunsrück, gingen die Niederschläge bei deutlichen Minustemperaturen zunächst als Schnee nieder. Mit Einsetzen des Berufsverkehrs in den frühen Morgenstunden dürfte sich die Lage weiter verschärfen, denn dann ist bereits von der mecklenburgischen Ostseeküste bis nach Nordbaden mit Eisregen und Schneefall zu rechnen (siehe hierzu auch unser aktuelles Radarbild!), in den betroffenen Gebieten ist mit einem Verkehrschaos zu rechnen..... - Derweil haben sich über dem verschneiten Süddeutschland geradezu arktische Temperaturen eingestellt: So wurden vom Alpenrand bei mondklarem Himmel bereits um Mitternacht Temperaturen von minus 18 Grad gemeldet. Für den frühen Morgen werden hier vielerorts Werte unter minus 20 Grad erwartet, aber auch am Oberrhein fielen die Quecksilber teils bis zur minus-10-Grad-Marke. Es wird erwartet, dass sich die herannahende Eisregen- und Schneefront über dem Südosten Deutschlands abschwächt und schliesslich ganz auflöst, so daß die Glatteisgefahr heute auf die Gebiete nordwestlich einer Linie Bodensee/Thüringer Wald/Brandenburg beschränkt bleibt. Im Nordwesten wird schon am Vormittag bei Temperaturen bis +5 Grad eine deutliche Entspannung der Lage eintreten, - in den anderen Gebieten besteht die Glättegefahr tagsüber fort. Nur der Südosten bleibt von den Wetterkapriolen heute noch weitgehend verschont. Erst am morgigen Heiligabend bringt ein weiterer Tiefausläufer auch hier Schnee und Eisregen mit und leitet sodann in ganz Deutschland zu klassischem Weihnachtstauwetter über.

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