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Mittwoch, 08. Februar 2012
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Lexikoneinträge für den Buchstaben E

Eiszeit
Als Eiszeiten bezeichnet man eine über mehrere Jahrhunderte oder Jahrtausende dauernde Periode, in der es durch (natürliche) Klimaänderungen (und damit verbunden stark reduzierte Temperaturen) zu einer starken Ausbreitung der Eismassen kommt. Diese Veränderungen können verschiedene Ursachen haben wie Änderungen des Strahlungshaushaltes der Erdatmosphäre (z.B. durch steigende Anzahl von Vulkanausbrüchen und somit erhöhte Aerosolkonzentration), der Erdbahngeometrie oder der Intensität der solaren Strahlung selbst sein. Auffallend ist auch die relative Regelmäßigkeit der sich abwechselnden Eis- und Warmzeiten mit einer Periode von ca. 100.000 seit etwa 3 Millionen Jahren. Ausschlaggebender Grund dafür sind zyklische Veränderungen der Erdbahnparameter, die durch die wechselseitigen Gravitationskräfte zwischen Sonne, Mond und Erde beeinflusst werden. Dabei spielen die elliptische Erdumlaufbahn um die Sonne (Exzentrizität) und die Neigung der Erdachse zur Umlaufbahn (Ekliptik) eine wichtige Rolle, da sie sich mit einer Periode von etwa 100.000 (Exzentrizität) bzw. 40.000 Jahren (Ekliptik) ändern. Die letzte Eiszeit endete vor etwa 10.000 Jahren.
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