El Nino... heißt übersetzt „das Kind“, womit das Christkind gemeint ist, weil das zugrundeliegende, alle 2 bis 8 Jahre wiederkehrende Wetter-Phänomen, jeweils zur Weihnachtszeit seinen Höhepunkt erreicht. Dabei handelt es sich um eine Störung der „normalen“ Wind- und Temperaturverteilung über dem Pazifischen Ozean. Der Südostpassat bläst schwächer oder bricht zusammen, wodurch sich warmes Wasser vor der südamerikanischen Westküste staut und hier katastrophale Regenfälle auslöst, während in weiten Teilen Südostasiens, Australiens und Südafrikas Trockenheit und Dürre einsetzen. Ob El Ninos Einfluß auch in Europa zu Wetteränderungen führen kann, ist noch umstritten, - doch spricht vieles dafür, daß zumindest Sekundärauswirkungen auf unser Wetter beobachtet werden können.
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